Wirbelsäulen Therapie nach Dorn und Breuß

Eine sanfte, ungefährliche und dennoch sehr wirksame Methode zur Behandlung von Beschwerden der Wirbelsäule, der Bandscheiben und der Gelenke.

Jeder dritte Deutsche leidet unter Rückenschmerzen:

36%

aller Patienten haben Schmerzen
im Bereich der Halswirbelsäule

2%

im Brustwirbelbereich

62%

im Bereich der Lendenwirbelsäule

Die Methode Dorn ist eine sanfte Wirbel- und Gelenkstherapie. Herausgerutschte Wirbel werden mit einem Daumendruck des Behandlers eingerichtet, wobei die Muskeln in Bewegung sein müssen.

Eine weitere, bekannte Methode der Manipulation an der Wirbelsäule ist die Chiropraktik. Beide Methoden haben zwar dasselbe Ziel, nämlich Wirbel einzurichten, die Wege, die zu diesem Ziel führen, sind jedoch grundverschieden. In der Chiropraktik geschieht das Einrenken durch die überraschende, blitzschnelle Dehnung bzw. Überdehnung der Sehnen und Bänder, welche den Muskel halten. wodurch der Wirbel wieder in seine ursprüngliche Position rutschen kann. Bei der Methode Dorn bewirkt die Bewegung, die der Patient während des Daumendrucks ausführt, dass der Muskel nachgeben kann. Bei dieser Methode werden Sehnen und Bänder nicht gedehnt oder gar überdehnt, sie passen sich vielmehr innerhalb kurzer Zeit an und können ihre Aufgabe, nämlich mitzuhelfen, dass die Wirbel in ihrer Position bleiben, wieder erfüllen. Die Wirbel werden durch seitlichen Druck auf den Dornfortsatz oder auch, wo dies möglich ist, durch einen Druck auf den entsprechenden Querfortsatz eingerichtet. Das erfordert viel Einfühlungsvermögen seitens des Behandlers.

Hinzu kommt noch der ganz wichtige Aspekt des "Heilens über die Wirbelsäule": Die Wirbelsäule ist nicht nur das zentrale Stützorgan des Körpers, sondern vor allem auch die stabile Schutzhülle für das Rückenmark. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass das Rückenmark nicht nur Muskeln, Sehnen und Haut nervlich versorgt, sondern auch ganz wesentlich an der Nervenversorgung und Regulierung der inneren Organe beteiligt ist.

Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept mit dem sich außer Rückenbeschwerden auch Erkrankungen der inneren Organe positiv beeinflussen lassen.

Die von der Wirbelsäule abgehenden Nerven versorgen alle Organe und Gewebe. Oftmals kommt es aber aus den verschiedensten Gründen zu Verschiebungen, Fehlstellungen oder Blockaden eines oder mehrerer Wirbel. Durch Irritation der vom Rückenmark abge­henden Nerven kann es zu Gewebeverände­rungen und Erkrankungen kommen. Dann kann es sein, dass nicht nur der bekannte Ischiasschmerz einsetzt, sondern dass sämtli­che Organe sowie jedes Gewebe, ja alle Zel­len des Körpers, die von feinsten Nervenfa­sern erreicht und gesteuert werden, unter­versorgt sind und ihre Aufgabe ganz oder teilweise nicht mehr erfüllen können.

Entsprechende Organe werden nicht mehr optimal versorgt, es kann zu Störungen wie z.B. Migräne, Herzleiden, Schwindel, Verdau­ungsbeschwerden, Allergien, Tinnitus etc. kommen.

Die Durchführung der Wirbelsäulen Therapie nach Dorn

Die Behandlung beginnt mit einer Wirbelsäulenmassage nach Breuß, die eine ideale Vorbereitung und Kombination zur Wirbelsäu­lentherapie nach Dorn darstellt. Sie ist eine ganz sanfte Behandlung, die seelische und körperliche Verspannungen löst. Durch vor­sichtiges Dehnen der Wirbelsäule werden die Zwischenwirbelscheiben "belüftet" und das aufgetragene Johanniskrautöl kann einzie­hen. Damit wird die Regeneration der unter­versorgten Bandscheiben eingeleitet.

Anschließend erfolgt das Einrichten der Wirbelsäule nach der Methode Dorn. Durch die Bewegungen, die der Patient nach Anleitung ausführt, kommt die Wirbelsäule in Rotation. Gleichzeitig drückt der Therapeut mit dem Daumen, einem Wirbelschieber oder einem speziell umgebauten Massagegerät in die Muskelrinne zwischen Dornfortsatz und Querfortsatz und auf den Dornfortsatz des Wirbels auf der Seite der Wirbelsäulenblockierung. Dadurch kann der Wirbel in seine physiologisch richtige Lage zurückgleiten.

Voraussetzung für diese Behandlung ist, dass der Patient noch beweglich ist und selbst stehen kann.

Ganz allgemein gilt, dass die Behandlung selbst keinen oder nur ganz geringen Schmerz verursacht. Nach dem Einrichten der Wirbel und des Beckens kann es allerdings einige Tage lang zu muskelkaterähnlichen Schmerzen kommen. Ganz wichtig ist, daß der Patient in den Tagen nach der Behandlung viel trinkt (2-3 Liter), denn die gelösten Schlackenstoffe müssen unbedingt ausgeschwemmt werden.

Wenn Sie mehr über die „Wirbelsäulen Therapie nach Dorn und Breuß“ wissen wollen, einfach anrufen.


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